Succesful entrepreneurs are the new popstars - EY Podcast Interview

Do entrepreneurs make our world a better place? And why is it currently hip for young men and women to found a company? Find out about creative destruction caused by start-ups, freedom loving entrepreneurs and the limitations of government support.
Professor Dietmar Grichnik from the University of St. Gallen and EY Partner Heinrich Christen came together to dig into the topic of entrepreneurship.

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EY Partner Heinrich Christen und Professor Dietmar Grichnik von der Universität St. Gallen trafen sich, um sich über die Auswirkungen, die Unternehmer auf unser Leben haben, auszutauschen. Lesen Sie das Gespräch oder hören Sie den Podcast an.


Gesellschaftliche Probleme unternehmerisch lösen - HSG Focus Interview

Was versteht man unter Social Entrepreneurship? Wie lassen sich gesellschaftliche Problem unternehmerisch lösen und wann wird die Unterscheidung zwischen Social Entrepreneuren und Business Entrepreneuren hinfällig? Ein Interview in der aktuellen Ausgabe von HSG Focus.

https://www.youtube.com/watch?v=jjo0q5o3W1M


Aktueller Standpunkt in "return kontrovers": Braucht es mehr Gründungen?

Standpunkt in "return - Magazin für Unternehmensführung und Sanierung" 04/2016:

Kluge Köpfer mit starker Finanzkraft

"Mehr ist nicht immer besser. In der Tat sind die reinen Gründungszahlen im deutschsprachigen Raum in den vergangenen Jahren nicht ermutigend. Aber ist die reine Gründerstatistik aussagefähig für die unternehmerische Kraft, die sich in der Wirtschaft und in anderen Bereichen der Gesellschaft enttfaltet? Ein klares Nein! Schaut man allein auf die Start-ups, die den Ausschnitt innovativer Gründungen mit hohem Wachstumspotenzial markieren, liegt hier der Schlüssel für Deutschland oder die Schweiz, die den weltweit führenden Erfindungsreichtum ihrer klugen Köpfe mit einer starken Finanzkraft kombinieren können. Qualität und nicht Quantität muss das Mantra für den Weg zu einer Start-up-Nation sein."

www.return-online.de


Mein Startup der Woche: Particulate - Unternehmensspenden 4.0

Das Start-up Particulate Solutions will Unternehmensspenden revolutionieren und wirkungsvoller gestalten.

Von Tobias Bayer in Wirtschaftswoche: http://gruender.wiwo.de/start-up-particulate-unternehmens-spenden-4-0/

Weihnachtsgeschenke von Unternehmen an Kunden sind heikel. Warum also nicht gemeinsam spenden und Gutes tun? Das fragten sich auch Stephanie Henn, Stefan Fink und Stefan Pandorf. Die drei Freunde gründeten 2012 Particulate Solutions. Sie wollen Kundenbindung und Marketing mit gesellschaftlichem Engagement verknüpfen.

Das Prinzip: Der Kunde kauft ein Produkt, scannt den entsprechenden Code eines Kassenbons oder einer Visitenkarte ein und erhält dafür von dem Unternehmen Punkte. Diese sogenannten SocialCoins kann er sammeln, um verschiedene sozialer Projekte zu fördern.

Das Start-up hat bereits 60 Kunden, darunter die Kosmetik-Marke Essence und die Jobbörse Monster. Während einige von ihnen langfristig mit einer eigenen Plattform betreut werden, bedient das Start-up andere nur für die Weihnachtszeit.

Auf die Idee kamen die drei Gründer 2010 während eines Auslandsemesters in Finnland. Dabei ließen sie sich von der damals aufkommenden Schwarmfinanzierung inspirieren. Der Name „Particulate“ geht auf „particle“ und „to participate“ zurück und spiegelt den Unternehmenskern wieder. Beim Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz gewann das Trio im Jahr 2012 den 1. Platz in der Kategorie Innovative Dienstleistung.

In Rheinland-Pfalz ist auch der Standort des Start-ups. „Koblenz, da wo Rhein und Mosel zusammenfließen“, gibt Particulate auf seiner Homepage genauer zu wissen. Für die 113.000-Einwohnerstadt hat man sich laut Pandorf aufgrund der guten Beziehungen zur Universität Koblenz-Landau und der Hochschuldichte der Region entschieden.

Pandorf ist mit der jüngsten Entwicklung zufrieden: „Unser Umsatz ist dieses Jahr um 400 Prozent gestiegen und wir sind weiterhin auf Wachstumskurs.“ Die Teamgröße hat sich zugleich auf 30 Mitarbeitende verdoppelt. Wie wichtig die Mannschaft für den Erfolg ist, zeigt Particulate auf seiner Homepage: „The team with the best players wins“, steht dort. Ein Zitat des ehemaligen General-Electric-CEOs Jack Welch.

Verantwortlich für den Erfolg sind allerdings auch sieben Investoren aus drei Finanzierungsrunden. Trotz eines Investitionsvolumens im Millionenbereich hält das Gründer-Trio noch die Mehrheit an seinem Start-up. Derzeit konzentriert es sich noch auf den deutschen Markt, doch mittelfristig werden Expansionen geplant. Dann könnten auch wieder neue Investoren einsteigen.


Vom Glück Unternehmer zu sein - Keynote auf dem Entrepreneurship Summit in Berlin

Die Glücksformel im Entrepreneurship - Watch the video and get inspired:

https://www.youtube.com/watch?v=NjB0T8uqgL8


Entrepreneurial Living auf dem Entrepreneurship Summit in Berlin

Mit Buchverkäufern der Teekampagne in bester unternehmerischer Stimmung unter mehr als 1000 Entrepreneuren ...

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Amazon Academy - Digitaler Turbo-Kapitalismus an der Karl-Marx-Allee

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In der Panel-Diskussion zum Thema "Digitales Unternehmertum": Ralf Herbrich von Amazon, Miriam Meckel von der Wirtschaftswoche, Moderator Richard Gutjahr, Dietmar Grichnik von der Uni St. Gallen und Markus Reithwiesner von der Haufe Gruppe (von links).

Einfach nur ein riesengroßer Online-Laden, in dem es alles zu kaufen gibt? Nein, damit gibt sich Amazon nicht zufrieden. Man möchte etwas mehr sein. Der Deutschland-Chef von Amazon, Ralf Kleber, sagt: „Wir wollen digitales Unternehmertum ermöglichen.“ Aha. Der große Ermöglicher. Auf der sogenannten Amazon Academy in Berlin trafen sich jedenfalls 500 Teilnehmer, die sich Vorträge anhörten und in Workshops erarbeiteten konnten, wie man als Autor, Händler, Kreativer oder Entwickler am besten mit Amazon zusammenarbeitet, um Erfolg zu haben.

„Die vielen kleinen Händler sind lebenswichtig für Amazon“

Der Onlinehändler positionierte sich dabei als Motor der Digitalisierung in Deutschland. Kleine Händler sollen die Infrastruktur des US-Giganten nutzen, um Geld zu sparen. Eine eigene IT-Abteilung sei nicht nötig, man erreiche mit Hilfe von Amazon innerhalb von ein paar Minuten 300 Millionen Kunden von Amazon. Für 39 Euro im Monat. Heißt es. Gleichzeitig seien die vielen kleinen Händler aber auch „lebenswichtig“ für Amazon, räumte Kleber bei seiner Begrüßung ein. Das hörten die versammelten Gäste natürlich gerne. Sie wollen ja auch wichtig sein.

Das Geheimnis der E-Book-Königin

Die „E-Book-Königin“ von Amazon, Poppy J. Anderson, durfte kurz erzählen, wie sie mit Hilfe der Plattform millionenfach ihre Bücher unter das Volk gebracht hat. Die Firma von Jörg Loebner handelt seit mehr als 330 Jahren mit Spielzeug. Sogar die DDR hat das Torgauer Traditionsunternehmen Carl Loebner überlebt. Mittlerweile macht das Offline-Geschäft nur noch fünf Prozent der Umsatzes aus. Der Rest komme inzwischen durch das Geschäft auf Amazon zustande, berichtet der Chef.

Ein neues Förder-Programm von Amazon soll ab jetzt auch kleinere Händler unterstützen. Sie erhalten Hilfe für ihren Einstieg in den Online-Handel und die internationale Expansion. Erfahrene Profis stehen als Berater zur Verfügung. Es wird ein E-Commerce-Business-Plan erarbeitet und umgesetzt. Außerdem werden die technischen Gegebenheiten der Händler gecheckt und gezielt verbessert. Das Programm startet Anfang 2017.

Was ist eigentlich ein Two-Pizza-Team?

Doch für die Unternehmer gibt es weitere Hürde, wie der FDP-Chef Christian Lindner in seiner Rede deutlich macht. In seiner Keynote erwähnte er, dass die Berliner Verwaltung die schlechteste in ganz Europa sei. Hier werde in weiten Teilen noch auf Windows XP gearbeitet. Hinter Berlin lägen nur noch Rom, Neapel und Palermo. Nicht der Sozialismus sei die größte Gefahr für Deutschland, sondern der Bürokratismus. Man erkennt die Berliner im Publikum sofort am zustimmenden Kopfnicken.

Amazon selber will diese Bedrohung mit schlanken Arbeitsabläufen abwehren. Ralf Herbrich, Geschäftsführer des Entwicklungszentrum, sieht seinen Arbeitgeber in Teilen immer noch als Startup. „Wir arbeiten in sogenannten Two-Pizza-Teams.“ Die bestehen aus sechs bis sieben Angestellten, die von zwei Pizzen satt werden. Diese Teams entwickeln eigenständig ihre Features. Experimente seien erlaubt, scheitern auch – und man dürfe auch von zu Hause arbeiten.

Richtige Ansätze für die digitale Wirtschaft

Das sind alles tolle Erfolgsgeschichten und richtige Ansätze für die digitale Wirtschaft, die hier im Kaffee Moskau an der Karl-Marx-Allee in Berlin einen ganz besonderen Sound haben. Turbo-Digital-Kapitalismus für alle. Direkt an der Prachtallee, die die Kommunisten in der Hauptstadt der DDR bauen ließen. Amazon will eben mehr sein als ein einfacher Händler.

Bild: Gründerszene/Frank Schmiechen

http://www.gruenderszene.de/allgemein/amazon-karl-marx


Join: Dietmar Grichnik bei der Amazon Academy am 6. Oktober 2016 in Berlin

 

Eröffnung des neuen Amazon Standortes in den Krausenhöfen in Berlin Mitte am 11.06.2015. /// Foto: Monique Wüstenhagen

 

Ein kleiner Vorgeschmack zu meinem Diskussionsbeitrag bei der Paneldiskussion rund um das Thema "Erfolgsgeheimnisse der Digitalisierung":
„Es ist keine angeborene Gabe, unternehmerisch zu denken – sondern ein Lernprozess. Ein Unternehmer sagt nicht die Zukunft voraus. Er nimmt sie in die eigenen Hände. Man sollte Spaß daran haben, etwas Neues auszuprobieren und ein gewisses Durchhaltevermögen mitbringen. Mein Konzept des 'Entrepreneurial Living' kann man auch als Sozialunternehmer anwenden oder wenn man als Angestellter ein eigenes Projekt betreut. Klar ist aber auch: Viele Ideen funktionieren im ersten Anlauf nicht. Aber keine Angst: Scheitern ist keine Schande, sondern Teil des Erfolges!“

Optimisten, Computerversteher, Querdenker, Digitalisierer, Unternehmer, Innovatoren, Zukunftsforscher: Das neue Netzwerkprogramm Amazon Academy richtet sich an alle, die schon heute die Zukunft von morgen gestalten möchten. In Berlin wurde jetzt unter dem Motto ‚Die Zukunft der Möglichkeiten‘ das internationale Netzwerkprogramm für alle Innovationsliebhaber gestartet – und damit der positive Dialog rund um das Unausweichliche eröffnet: unsere Zukunft.

„Der Tag, als ich das erste Mal die Kindle-Bestsellerliste anführte, war für mich wie Weihnachten“, sagt Krimi-Erfolgsautorin Nika Lubitsch. Zusammen mit rund 250 Gästen war sie zum Start der Amazon Academy nach Berlin gekommen. Das neue Programm soll Unternehmer miteinander vernetzen, die die Infrastruktur und Services von Amazon nutzen: kleine und mittelständische Händler, Softwareentwickler, Wissenschaftler – oder Autoren wie Nika, die ihre Erfahrungen mit anderen Literaturfans bei der Amazon Academy austauschen können. Die erste Amazon Academy wurde im brandneuen Amazon-Entwicklungszentrum veranstaltet, das zeitgleich in Berlin eröffnet wurde. Dort werden ab sofort 180 hochqualifizierte Mitarbeiter die Erforschung neuer innovativer Technologien von morgen unterstützen und damit Zukunft mitgestalten.

Für Nika, deren Krimi Der 7. Tag eines der bisher erfolgreichsten E-Books Deutschlands ist, ist das Kindle-Direct-Publishing-Programm (KDP) eine solche Innovation. Sie und weitere Teilnehmer der Amazon Academy diskutierten über zentrale Innovationen wie Machine Learning, Cloud Computing oder Self-Publishing – alles digitale Zukunftsfelder, die unser Leben verändern. „Die namhaften Verlage hatten mein Buch, teilweise ungelesen, zurückgeschickt. Ich hätte nie gedacht, welche Möglichkeiten sich mir durch das Eigenverlagsprogramm von Amazon eröffnen“, äußert sich die Bestseller-Autorin, deren Bücher heute auch im Ausland verlegt werden.

Richard Durnall, Senior Vice President Engineering der Audioplattform SoundCloud, setzt ebenfalls auf die Technologie von Amazon und verwendet dabei die Web Services (AWS). „Indem wir die ganze IT-Last auf AWS übertragen, ist es uns möglich, das zu tun, was wir am besten können: 175 Millionen Listeners monatlich das beste Hörerlebnis im Netz zu bieten“, sagt Richard. Und auch Händler können profitieren: Der Computerspezialist CSL-Computer aus Hannover etwa exportiert mithilfe des Services Versand durch Amazon von Deutschland nach Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien und erreicht Kunden in ganz Europa.

„Die Zukunft ist unausweichlich“

Für die Teilnehmer der Amazon Academy hat die Zukunft der Möglichkeiten durch die Chancen des digitalen Zeitalters bereits begonnen: „Die Zukunft ist unausweichlich“, sagt Karin Frick, Leiterin Research und Mitglied der Geschäftsleitung des Gottlieb Duttweiler Instituts, das an Zukunftsszenarien forscht. Künftig, so die Forscherin, werde man kaum mehr eine andere Wahl haben, als zum Unternehmer zu werden, der selbst kreativ sei: „Technisch ist fast alles möglich: Die einzige Hürde ist unsere Fantasie.“ Amazon Academy-Teilnehmerin Anke Meyer-Grashorn fügt hinzu: „Die Zukunft ist eine Expedition, die Mutige braucht, die die Anker lichten, um lossegeln zu können. Im Segeln lernen wir dann.“ Die Innovationstrainerin nennt das „Learning by Lossegeln“.

Auch ein Zukunftsoptimist? Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Schicken Sie uns Ihre Wünsche an amazonacademy@amazon.de und gewinnen Sie 2 Tickets für die nächste Amazon Academy, das Netzwerkprogramm von Amazon!


Join: Keynote beim Entrepreneurship Summit am 8. Oktober in Berlin

Auftritt als Speaker bei Deutschland’s größtem Entrepreneurship Event: Entrepreneurship Summit am 08. und 09. Oktober in Berlin mit einer Keynote zum Thema "Vom Glück, Unternehmer zu sein". Weitere Infos hier: https://www.entrepreneurship.de/summit/. Weitere Infos hier: https://www.entrepreneurship.de/summit/


Keynote auf der VHB-TIE-Konferenz in Kopenhagen

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Keynote VHB TIE Conference on "Situated cognition & boundary options in entrepreneurship research" at Technical University in Denmark, Copenhagen.

Situated cognition is the notion that cognitive activity inherently involves perception and action in the context of a human body situated in a real-world environment. The review concentrates on three areas of the situated cognition literature that have significant implications for research in entrepreneurial cognition: embedded, grounded and distributed cognition. While these three aspects of cognition differ in terms of foci and core theses, they share the
common emphasis of viewing and investigating cognitive processes by going beyond the individual mind and paying attention to the human body, (material) objects and other people. Furthermore, we activate the concept of entrepreneurial opportunity, asking the critical question of ‘what do entrepreneurs do with opportunities?’ This fresh perspective takes the concept of opportunity into two important new directions of interaction and learning. We argue that one of the active roles of an entrepreneur is to objectify an opportunity, articulating it in concrete boundary object form to facilitate interaction with a range of stakeholders. Doing so starts a cycle of co-participative learning, by which entrepreneurs and stakeholders reflect on and transform boundary objects that embody an entrepreneurial opportunity. In the process, opportunity takes an actionable shape that advances the creation of a new venture, while simultaneously advancing the entrepreneur’s understanding of how new ventures come to be.

http://www.tie2016.dtu.dk/